Die Einführung eines Automobilprogramms ist heute ein extrem komplexer Prozess. Autohersteller müssen sicherstellen, dass ihre nächste Automobilgeneration nicht nur energieeffizient ist, sondern auch aus Materialien mit minimalem Energieverbrauch gebaut wird. Schätzungen zufolge wird die Automobilbranche in den nächsten fünf Jahren ihre Investitionen in leichtgewichtige Werkstoffe um 80 % erhöhen. Für diese Werkstoffe werden andere Fertigungs- und Montageprozesse erforderlich sein.

Auch Energie- und Umweltaspekte führen zu Änderungen in Prozessen der Automobilfertigung. Autohersteller optimieren zunehmend den Energieverbrauch in Produktionseinrichtungen. Was wäre, wenn der Energieverbrauch der Produktionsprozesse vorhergesagt und optimiert werden könnte, bevor die Produktionsstraßen installiert sind?

Die Globalisierung zwingt Autohersteller, Möglichkeiten zum Konsolidieren ihrer Plattformen zu finden, um die Kosten für Konstruktion und Fertigung von Autos für die globalen Märkte zu senken. Aufgrund solcher Strategien müssen in Automobilprogrammen standardisierte Fertigungsprozesse umgesetzt werden, die effizient an allen Standorten weltweit eingesetzt werden können. Die Möglichkeit, globale Produktionsszenarios zu verwalten und vorherzubestimmen, ist während des Planungsprozesses sehr wichtig.

Autohersteller müssen aufgrund steigenden Wettbewerbs außerdem ihre Markteinführungszeiten verkürzen. Die Zeitpläne für Programmeinführungen sind in den letzten zehn Jahren halb so lang geworden, und der Trend wird sich fortsetzen. Dies ist nur möglich, wenn der Zeitaufwand für physische Installationen und Nachbesserungen wesentlich reduziert werden, indem Durchführbarkeits- und Validierungsanalysen für die Fertigung digital durchgeführt werden.

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