Software läuft der ehemals dominanten Hardware bei der Produktentwicklung zunehmend den Rang ab. Dies gilt insbesondere für technologisch fortschrittliche Produkte (wie Automobile, Flugzeuge, medizinische Instrumente und Smartphones).

System- und Produkt-Engineers müssen aktiv nach Werkzeugen suchen, die über ihr herkömmliches PLM-System hinausgehen und eine Zusammenarbeit zwischen mehreren Disziplinen ermöglichen – vor allem mit ihren Kollegen im Software-Engineering. Diese Werkzeuge sollten ein End-to-End-Management von Software- und Hardwarekomponenten sicherstellen.

Da die Software- und die Produktentwicklung sehr unterschiedliche Disziplinen sind, gibt es keine Möglichkeit, beim Systems Engineering nur PLM oder nur ALM zu verwenden. Hersteller müssen beide verwenden. Daher Referenzen müssen PLM und ALM integriert werden, damit alle Disziplinen und alle Entwurfs- und Konstruktionsprozesse Produkt- und Softwareanforderungen gemeinsam verwenden und miteinander verknüpfen können. So können sie enger zusammenarbeiten, indem sie die bereichsübergreifenden Beziehungen aufbauen, die sie benötigen, um die Auswirkungen von Änderungen vollständig einzuschätzen und um auf diese Informationen mit den Werkzeugen zuzugreifen, die ihnen vertraut sind. Erfolgreiche Hersteller verlangen die Art von Integration und Interoperabilität, die in Teamcenter und Polarion ALM vorhanden sind.


Bei Fragen steht Ihnen Frau Jasmin Meier gerne zur Verfügung:

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PLM ist der Prozess, mit dem der gesamte Lebenszyklus eines Produkts von der Idee über die Konstruktion und die Herstellung bis hin zum Service und zur Stilllegung verwaltet wird. Das PLM integriert Personen, Daten, Prozesse und Unternehmenssysteme und bietet einen Ort, an dem Unternehmen und ihre Umgebung Produktinformationen gemeinsam nutzen können. 

Mit PLM-Systemen können Unternehmen die wachsende Komplexität und die technischen Herausforderungen der Entwicklung neuer Produkte für globale, wettbewerbsorientierte Märkte bewältigen, indem sie jede Phase des Produktentwicklungsprozesses verkürzen und vereinfachen. Mit PLM-Lösungen können Unternehmen Produkte schneller auf den Markt bringen, immer striktere

Compliance-Anforderungen und Branchenstandards erfüllen sowie mehr Zusammenarbeit und Kommunikation im gesamten Produktentwicklungsprozess erreichen. 

Die Marktkategorie für PLM entstand im Jahr 1985 bei der American Motor Corporation (AMC) als eine Möglichkeit, den Produktentwicklungsprozess zu beschleunigen und am Automobilmarkt wettbewerbsfähiger zu werden. 

PLM wird in der Automobilbranche weiterhin intensiv genutzt, aber auch viele andere Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Gesundheitswesen, medizinische Instrumente, Prozessfertigung und Energie haben die Methode inzwischen eingeführt.

„Das Application Lifecycle Management (ALM) ist kein Produkt, sondern ein Prozess“, erklärt der Branchenanalyst Ovum in seinem Bericht zum Software Lifecycle Management. Ovum definiert ALM dann als den Prozess, mit dem Unternehmen in Informationstechnologie (IT) und Softwareentwicklung ihre Software während des gesamten Lebenszyklus erstellen, bereitstellen und betreiben.