Nicht nur die global operierenden Unternehmen müssen konsequent ihre Produktionsprozesse verbessern und ihre Kosten reduzieren.

Während sie sich für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, greifen Unternehmen vermehrt auf die Fähigkeiten der Zulieferer zu und kaufen Waren und Dienstleistungen ein, die sie bisher selbst produziert bzw. bereitgestellt haben. Das hat als Auswirkung, dass der Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens nicht mehr nur von den eigenen Fähigkeiten abhängt, sondern auch in hohem Maße von denen der Zulieferer. 

Für viele Industrien und Produkte stellen die zugekauften Komponenten oftmals über 50% der Herstellkosten dar. Die Kenntnis über Preisstruktur, Kostentreiber und externe Herstellungsprozesse wird daher immer wichtiger.

Das Wissen darüber, was genau ein Produkt teuer macht oder die Kosten in die Höhe treibt, lässt Rückschlüsse darauf zu, welches die wichtigsten Ansatzpunkte für die Optimierung von Kosten sind.

Erfolgreiche Unternehmen nutzen geeignete Werkzeuge, um die Kalkulation der Lieferanten zu plausibilisieren. Sobald eine Zuliefererposition eingenommen wird, müssen immer mehr, Details der Kostenabschätzungen bzw. Kalkulationen für den Kunden bereitgestellt werden. 

 

 

 

Zunehmender Markt- und Kostendruck, kürzere Produktlebenszyklen: In den meisten Technologiebranchen entscheiden neben Innovation und Qualität insbesondere die Produktkosten darüber, wie erfolgreich ein Unternehmen mit seinen Produkten im globalen Wettbewerb sein wird. Über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sind sichere Kalkulationsprozesse, detailliertes Kostenwissen und maximale  Kostentransparenz unverzichtbar für ein exzellentes Produktkostenmanagement.

Laut einer DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) Studie werden 80 Prozent der künftigen Herstellkosten bereits in den ersten 20 Prozent des Produktlebenszyklus festgelegt. Die klassische Kostenrechnung in ERP-Systemen liefert für die frühen Phasen einer Produktentwicklung allerdings nicht die notwendige Unterstützung. Die Nachkalkulation (Erfassung und Untersuchung der angefallenen Kosten bspw. in ERP Systemen) ist für eine aktive Kostenbeeinflussung und -analyse im Rahmen der Produktentstehung zu spät. Bereits während der Designentscheidung muss der Einfluss auf die späteren Kosten klar erkennbar sein. Genau an dieser Stelle setzt Teamcenter Product Cost Management an. Dies beschreibt aber nur einen kleinen Teilausschnitt der Möglichkeiten wie die Software bei der Verwaltung der Kosten unterstützen kann.

Produktkostenkalkulationen mit Teamcenter Product Costing

Ein permanenter Trend im Werkzeugbau ist der ständig wachsende Wettbewerb, vor allem durch Billiglohnländer verursacht und damit verbunden der steigende Druck zur Kosteneinsparung. Auch die geforderte Offenlegung der Kalkulationsdaten in einzelnen Branchen, um überhaupt noch am Wettbewerb teilnehmen zu können, entwickelt sich immer stärker zu einem Standard im Angebotsprozess. Auch die Anforderungen an die Werkzeuge selber werden immer komplexer (bei immer kürzeren Reaktionszeiten), hierunter soll aber die Qualität des Angebotes nicht leiden.

Tabellenkalkulationen stoßen immer stärker an ihre Grenzen, da die Komplexität der Angebote immer schwieriger abgebildet werden kann. Die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit leiden genauso darunter, wie die Wiederverwendbarkeit der Informationen. Die Aufbereitung gewonnener Informationen in die entsprechenden Kundenvorlagen ist zeitintensiv und durch die manuelle Übertragung sind auch Fehler nicht auszuschließen.

In Teamcenter Product Cost Management kann bereits erworbenes Expertenwissen nachvollziehbar hinterlegt und eine Wissensdatenbank mit Standardprozessinformationen aufgebaut werden. Durchgängigkeit, mitgelieferte Referenzdaten und ein klar strukturierter Aufbau von Kalkulationen führen zu Kalkulations- und Kostentransparenz sowohl intern als auch gegenüber dem Kunden. 

Werzeugkostenkalkulationen mit Teamcenter Tool Costing

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