Die Hersteller in der Fertigungsindustrie stehen vor der Herausforderung, ihre Entwicklungspozesse auf Methoden umzustellen, die eine Zusammenarbeit zwischen mehreren Fachbereichen unterstützen. Das Zusammenführen und revisionssichere Verwalten von Produktinformationen zwischen den beteiligten Abteilungen ist notwendig, um innovative, qualitativ hochwertige Produkte pünktlich und innerhalb des Kostenrahmens fertigzustellen. Hierbei spielt PLM eine wichtige Rolle.

PLM ist ein strategisches Konzept zum Management eines Produktes über seinen gesamten Lebenszyklus: von Ideenfindung, Aufnahme von Produkt- und Marktanforderungen, Produktentwicklung (mechanisch, elektrisch, elektronisch, Software) über Fertigung bis hin zu Controlling, Vertrieb, Service, Entsorgung oder Wiederaufbereitung.

Dieses Konzept umfasst sowohl unterstützende IT-Systeme als auch Methoden, Prozesse und Organisationsstrukturen. Das durch PLM frei werdende Wertschöpfungspotenzial kann für den Innovationsprozess genutzt werden.

Bei der Umsetzung eines PLM-Konzeptes spielt die Vernetzung von Abteilungen und IT-Systemen eine entscheidende Rolle. Dabei sind sowohl technische als auch kommerzielle und projektspezifische Daten relevant. Die Einbindung von Zulieferern in den Produktentstehungsprozess, die Einhaltung von internationalen Gesetzen und Richtlinien, zum Beispiel in Bezug auf verwendete Nachvollziehbarkeit und Dokumentation aller Änderungen sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

So gewinnt PLM im globalen Wettbewerb immer mehr an Bedeutung und kann maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beitragen.

Argumente für PLM

Über Product Lifecycle Management (PLM) ist viel geschrieben worden. Zu Recht: PLM ist ein großes Thema.

Die vier stärksten Argumente für PLM sind:

  • Höhere Wirtschaftlichkeit: PLM senkt Kosten und erhöht die Marge
  • Qualitätssteigerung: PLM ist eine Säule im Qualitätsmanagement
  • Verkürzte Durchlaufzeit: PLM optimiert relevante Betriebsabläufe
  • Bessere Marktposition: PLM schafft Vorsprung vor den Wettbewerbern

10 Fragen zu PLM

Um zu begreifen, was PLM ist, muss man begreifen, was PLM nicht ist: PLM ist kein Produkt, kein Programm und keine Standard-Lösung. Product Lifecycle Management ist eine Philosophie - die Lehre von den Lebenszyklen, die Produkte von der Idee bis zum Ableben durchlaufen. Die natürlichste Sache der Welt. PLM ist ein ganzheitliches Konzept zur Steuerung, Verwaltung, Kontrolle und Auswertung aller Daten und Prozesse, von der Idee über die Entstehung bis zur Entsorgung eines Produktes. PLM ist eine kontinuierliche Aufgabe. Produktgenerationen lösen sich in einem stetigen Kreislauf ab: Ein Produkt wird geboren, blüht auf, stirbt ab und dient als Vorbild für die Nachfolger-Generation. PLM ist die Strategie, diese Abläufe transparent zu machen, effizient und rentabel zu beeinflussen, zu kontrollieren und zu koordinieren. PLM - morgen wissen, was gestern war und was wichtig für die Zukunft wird.

PLM arbeitet mit einem Mix strategischer Konzepte, Methoden und Werkzeuge auf Basis modernster IT. Alle Produktzyklen von der Planung und Fertigung bis zum Controlling, Vertrieb und Service sind integriert. Alle Daten und Prozesse werden erfasst, auf einer zentralen Plattform strukturiert und den relevanten Stellen im Unternehmen als auch für externe Partner zugänglich gemacht. PLM schafft Kooperations-Netzwerke, öffnet den Weg über das virtuelle Produkt zur digitalen Fabrik.

PLM optimiert den Workflow. Durch PLM werden Standards geschaffen, um die komplexen Marktanforderungen zu erfüllen. Ein Produkt ist für jeden jederzeit transparent. PLM dient der Wertschöpfung, weil es die Faktoren Durchlaufzeit, Kosten und Qualität besonders in der Definitions- und Produktionsphase von Produkten verbessert. PLM schafft Mehrwert, weil auch die Produktfunktionen nach der Markteinführung steuerbar werden. Fazit: PLM stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

PLM optimiert den Workflow. Durch PLM werden Standards geschaffen, um die komplexen Marktanforderungen zu erfüllen. Ein Produkt ist für jeden jederzeit transparent. PLM dient der Wertschöpfung, weil es die Faktoren Durchlaufzeit, Kosten und Qualität besonders in der Definitions- und Produktionsphase von Produkten verbessert. PLM schafft Mehrwert, weil auch die Produktfunktionen nach der Markteinführung steuerbar werden. Fazit: PLM stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

"Wer glaubt, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden". Sokrates bekommt in Zeiten der Globalisierung neue Bedeutung. Beweglichkeit ist das A und O, auch weil die Lebenszyklen von Produkten kürzer werden. Wer strategisch aufgestellt ist, kann flexibel reagieren und bleibt wettbewerbsfähig. Dank der zentralen Informations-Drehscheibe PLM erweitert sich der Handlungsspielraum bei zeitgleich besseren Sicherheitsstrukturen. Wer mithalten will, braucht PLM. Also alle Firmen - insbesondere auch kleinere.

Kleine und mittelständische Unternehmen haben grundsätzlich ähnliche Anforderungen an PLM wie die Großen, allerdings gepaart mit mehr Zwang zu Flexibilität und Schnelligkeit. Sie sind keine isolierten Inseln. Sie gehören oft Zulieferer-Netzwerken oder Entwicklungs-Kooperationen mit großen Partnern an und stehen vor der Aufgabe, Prozesse integrationsfähig zu machen. PLM macht transparent und verbindet.

PLM benötigt methodisch ein großes Maß an Akzeptanz, organisatorisch ein maßgeschneidertes Konzept und technisch Lösungskomponenten, die integriert werden können. Hierzu zählen CAD-, PDM- und ERP-Systeme, das Supply Chain Management (SCM), das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und Accounting.

PLM gibt es nicht von der Stange., PLM ist immer eine Individual-Lösung basierend auf Standard-Software-Komponenten und abgefedert durch standardisierte und automatisierte Prozesse. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung (ROI) vor der Einführung ist dringend zu empfehlen. Aber eins ist sicher: PLM rechnet sich.

Von der Vision zur Realität - dafür gibt es keinen Königsweg. PLM ist ein strategisches Projekt, das von Unternehmen unterschiedlich konzipiert und eingegliedert werden muss. Nur der erste Schritt ist immer gleich: Akzeptanz schaffen.

Erst denken, dann umsetzen: Wer sich daran hält, geht mit PLM kein Risiko ein. Wichtig außerdem: den Menschen nicht vergessen. PLM bewirkt Veränderungen in Abläufen, Arbeitsstrukturen und Hierarchien. Wenn alle in einem Boot sitzen, führt PLM zum Erfolg.

Als Mitglied des Kompetenz-Netzwerks ADANOS bietet BCT seinen Kunden Software-Lösungen und Einführungs-Unterstützung über die ganze PLM-Prozesskette. Von Ist-Analysen über Nutzenpotenziale bis hin zur Einführung spezifischer Soll-Konzepte. BCT bedeutet PLM zum Anfassen.