Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, um immer komplexere Produkte schneller auf den Markt zu bringen und somit höhere Flexibilität und Effizienz bei höchster Qualität zu ermöglichen. Möglich wird dies durch einen ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 

 

Was ist Model-Based Systems Engineering?

Model-based Systems Engineering (MBSE) ist die formalisierte Anwendung der Modellierung zur Unterstützung von Systemanforderungen, Entwurfs-, Analyse-, Verifikations- und Validierungsaktivitäten, die von der Konzeptphase bis hin zur Entwicklung und späteren Lebenszyklusphase reichen.

Primär steuert Systems Engineering die Lösungsentwicklung von Problemen im Kontext von sozio-technischen Fragestellungen in der Entwicklungsphase, d.h. der Problemlösungsprozess funktioniert nur mit der Wechselwirkung von technischen Systemen und den Menschen. Demnach liegt der Fokus nicht nur auf den technischen Systemen und wirtschaftlichen Aspekten, sondern auch in der Integration des Menschen als Teil des Systems. In vielen Unternehmen ist die Methode als eigenständiger Bereich eingebunden, um bei Projekten mit großem Umfang den Problemlösungsprozess zu unterstützen, aber auch das Innovationspotenzial zu steigern.

Warum MBSE verwenden?

Wenn Sie ein Systemingenieur sind und die Präzision und Effizienz Ihrer Kommunikation mit anderen Systemingenieuren und anderen System- und Geschäftsbeteiligten (z.B. Kunden, Softwareingenieure) verbessern möchten, sollten Sie die Verwendung eines Architekturmodellierungsstandards als lingua franca (gemeinsame Sprache) in Betracht ziehen.

Hier ist eine Liste von Gründen, warum Systemingenieure für ihre Arbeit einen Model-Based Systems Engieering (MBSE-)Ansatz mit einer gemeinsamen Modellierungssprache verwenden sollten:

  • Erleichterung der Kommunikation zwischen verschiedenen Interessengruppen über den gesamten Lebenszyklus der Systementwicklung hinweg
  • Erfassung und Verwaltung von unternehmensweitem geistigen Eigentum im Zusammenhand mit Systemarchitekturen, Designs und Prozesen
  • Vergleich und Gegenüberstellung von "As Is" und "To Be" Lösungen
  • Bereitstellung einer skalierbaren Struktur zur Problemlösung
  • Bereitstellung umfangreicher Abstraktionen zur Verwaltung von Größe und Komplexität
  • Durchsuchen Sie mehrere Lösungen und Ideen gleichzeitig und mit minimalem Risiko
  • Erkennen Sie Fehler und Auslassungen frühzeitig im Lebenszyklus der Systementwicklung

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