Der Mechatronics Concept Designer (MCD) ist eine Anwendung, mit der Sie komplexe Bewegungen elektromechanischer Systeme interaktiv gestalten und simulieren können.

Der MCD bietet eine kollaborative Entwicklungs- bzw. Testumgebung, die es ermöglicht, die verschiedenen Anforderungen an das interdisziplinäre Produktdesign (Mechanik, Elektrik, Automatisierung), in einem Digitalen Zwilling zusammenzuführen.

Neuerungen im Mechatronics Concept Designer

Im Rahmen unserer What´s new Reihe stellen wir Ihnen nachfolgend einige Neuerungen des Mechatronics Concept Designers vor.

Sequenz-Editor – Timeline UI

Der klassische Sequenz-Editor (Gantt Diagramm) wurde überarbeitet.

Es besteht nun die Möglichkeit, definierte Operationen zu gruppieren. So können alle Operationen in einer Gruppe global, aber auch einzeln aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden.

Des Weiteren ist jetzt das direkte Bearbeiten von Unteroperationen möglich.

Durch das „Zusammenklappen“ der einzelnen Gruppen entsteht außerdem eine bessere Übersicht im Sequenz-Editor.


Eine weitere Neuigkeit im Sequenz-Editor ist die Möglichkeit zur Erstellung von „UND / ODER“ Verlinkungen auf den Operationen.

Über die rechte Maustaste auf einer verlinkten Operation, kann zwischen einer „UND“ beziehungsweise einer „ODER“ Verknüpfung umgeschaltet werden. Im Anzeige Dialog wird der Umkehrwert angezeigt.

Eine „UND“ Verknüpfung wird mit einem schwarzen Pfeil, eine „ODER“ Verknüpfung mit einem grünen Pfeil gekennzeichnet.

Mechatronics Concept Designer Mechatronics Concept Designer

 

Vorteile und Möglichkeiten:

  • Besseres Nachvollziehen, welche Operationen in Unterbaugruppen verwendet werden
  • Erhöhte Übersicht und einfacheres Handling bei komplexeren Operationsschleifen und Varianten
  • Es kann mit einer Hauptoperationsschleife gearbeitet werden, weshalb keine zusätzlichen Schleifen mit eigenen „Bedingungen“ erzeugt werden müssen

Multiple Display Part

Unterstützung mehrerer paralleler Simulationen:

Mit NX 12 wurde die NX Architektur um die „Multiple Display Part“ (MDP) Funktionalität erweitert. Diese Architektur Änderung wird auch im Mechatronics Concept Designer (MCD) verwendet, um parallele Simulationen in mehreren NX Fenstern parallel laufen zu lassen.

Dies kann von Vorteil sein, um eine komplexe Simulation auf mehrere überschaubare Untersimulationen aufzuteilen.

Dafür wurden zwei Neue MCD Objekte geschaffen.

  • Transmittereingang
  • Transmitterausgang

Quelle: Siemens PLM Software

 

Übergabe von Material zwischen Simulationsinstanzen:

Transmittereingang:

Mit Hilfe des Befehls "Transmittereingang" wird durch einen Kollisionssensor ein Ausgang definiert. Mithilfe dieses Befehls werden Kollisionskörper vom Transmittereingangsobjekt zu einer Transmitterausgangsposition transportiert. Dabei kann das Objekt dupliziert werden.

Es können „Beliebige“ oder nur bestimmte Kollisionskörper über
„Nur ausgewählte Objekte“ übertragen werden.

Durch die Angabe der Port Nummer wird definiert, auf was der Transmitterausgang „hören“ soll.

Transmitterausgang:

Mit Hilfe des Befehls "Transmitterausgang" wird das Ziel (der Eingang) von Kollisionskörpern definiert, die auf Transmittereingangsobjekte vom gleichen Port „hören“.

Die Port Nummer muss beim Transmittereingang und Transmitterausgang gleich sein.


Vorteile und Möglichkeiten:

  • Einfaches Erstellen von vernetzten Simulationen
  • Besseres Materialhandling in einzeln- oder mehrfach laufenden MCD Simulationen
  • Mehrfaches Klonen von Objekten in einer Simulationsinstanz
  • Übergabe von Objekten zwischen einer MCD Simulationsinstanz in eine oder mehrere andere Simulationsfenster


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