Alle reden von "Industrie 4.0" - aber was ist mit den "Basics"?

Die nächste industrielle Revolution steht uns ins Haus und sämtliche produzierende Betriebe mitsamt ihren Zulieferern machen sich berechtigte Gedanken, wie sie die bevorstehende Digitalisierung technisch umsetzen und wirtschaftlich realisieren sollen damit eine ganze Produktion den Anschluss nicht verpasst.

Das Alles ist richtig und äußerst wichtig um Ihr Unternehmen auch zukünftig zu sichern. Aber machen wir doch erst einmal die einfachsten aller Hausaufgaben!

Ein assoziativ durchgängiges CAD-CAM-System ist der erste und einfachste Schritt in Richtung Industrie 4.0. Was harmlos banal klingt, beinhaltet großartige Möglichkeiten der Wertschöpfung. 

In vielen unseren Fertigungsplanungen gibt es in der Konstruktion ein 3D-Modell innerhalb eines reifen CAD-Systems, das idealerweise auch bereits mit möglichst viel Zusatz-Informationen gefüttert wird.
Andererseits hat man sich, meist historisch bedingt, irgendwann einmal aus bestimmten technischen Gründen in der Fertigung unabhängig gemacht und sich für ein vermeintlich modernes CAM-System entschieden. Dummerweise nur von einem anderen Hersteller. 

Medienbrüche - ein kostspieliges Problem

Hier beginnt das am meisten unterschätzte Problem in der heutigen Fertigung. Über diese Schnittstelle werden all die bisherigen, aufwendig eingepflegten Daten aus dem Know-how-Zusammenhang gerissen und quasi "in den Papierkorb" geworfen! Klingt verrückt.

Anschließend sucht der Werker den "zerknüllten Zettel wieder aus dem Papierkorb heraus", um all die Informationen, mühevoll sondiert & sortiert, wieder manuell ins CAM-System einzugeben, mitsamt allen Änderungen, die für die Produktion vonnöten sind.

Bei Modell-Änderungen beginnt das Ganze von vorne. Immer und immer wieder. Im Grunde genommen ein Wahnsinn, den sich kein Verantwortlicher mehr leisten kann, ja nicht mehr leisten darf.

Allein in diesem Prozessschritt gehen Ihre signifikanten Effizienz-Potenziale nicht nur unnötig verloren sondern bergen darüber hinaus sogar noch zusätzliches, gewaltiges Fehlerpotenzial:

  • Werden alle relevanten Daten wirklich jedes Mal gefunden/berücksichtigt?
  • Können jederzeit die richtigen Entscheidungen getroffen werden?
  • Die Datenqualität wird eingebüßt und verursacht unzählige Stunden Arbeit.
  • Anpassungen der "auf Null" konstruierten Daten für Fertigungstoleranzen müssen mühevoll und
    fehlerfrei (?!) ins CAM-Modell eingearbeitet werden.
  • Bei jeder Teile-Änderung beginnt der manuelle Anpassungs- und Validierungsprozess von Neuem.
  • Durchlaufzeiten werden fahrlässig verlängert.
  • Möglicher Ausschuss bzw. aufwendige Nacharbeit werden billigend in Kauf genommen.

Kurz: Das Risiko Ihrer Wettbewerbsfähigkeit steht so mittelfristig zur Diskussion.
 
Für all diese Themen gibt es jedoch heute schon fertige Lösungen - Sie müssen nur genutzt werden.

Nutzen von "NX for Manufacturing":

  • Komplett assoziativ: Produktdaten → Formkonstruktion → Elektrodenerstellung → NC-Programmierung
  • Master Modell-Konzept: einfaches Änderungsmanagement für die komplette Fertigung
  • Sie können Projekte ohne allzu großen Mehraufwand bereits starten, obwohl sie noch gar nicht komplett vollendet sind → signifikante Verkürzung der Durchlaufzeiten
  • 3D-Bemassung/PMI-Daten: Mitte-Toleranz-Programmierung direkt aus der Konstruktion übernehmen
  • Dateiverwaltung aus dem PDM bis zum fertigen NC-Programm
  • Maschinensimulation auf G-Code-Basis
  • Von 2,5D, 3D über 5X-Simultanbearbeitung bis zur komplexen Mehrkanalprogrammierung: ein einziges System
  • Hoher Automatisierungsgrad der NX-Software
  • Hybrid Manufacturing: Ob Zerspanung oder Additive Herstellung - mit uns folgen Sie immer auch dem nächsten Zukunftstrend

Den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen bedeutet zu stolpern

Es gibt viele Möglichkeiten Industrie  4.0 umzusetzen - ohne geeignete  Basis droht dies allerdings zu scheitern.

Mit BCT & Siemens stärken Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit und machen Ihre Produktion "fit für 4.0".

Seit 1. Januar 2016 konnte BCT zusätzlich einen erfahrenen CAM-Experten in das BCT-Boot holen. Andreas Reiß steht Ihnen ab sofort zu allen Fragen rund um das Thema CAD-CAM zur Verfügung. Dabei spielt es keine Rolle, was Sie im Moment wo einsetzen; Solid Edge, NX CAD, NX CAM, Teamcenter oder gar ein ganz anderes Produkt. Die technische Offenheit der Siemens-Lösungen lässt vieles zu.


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Sie möchten zukünftig weiterhin Informationen zum Thema erhalten?
Informieren Sie uns gerne.

Weitere Informationen

zu NX.

Schritt für Schritt in Richtung Industrie 4.0
Mit einem durchgängigen CAD-CAM-System als Basis, Teil 2

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jmeier(at)bct-technology.com

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